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Verein


Angefangen hat es 1988, als die Kinderärztin Dr. Margarete Hartmann (erste Vorsitzende bis 2012 und Ehrenvorsitzende) zusammen mit zahlreichen Eltern, die für ihre Kinder eine Alternative zur Sondereinrichtung suchten, die Arbeitsgemeinschaft »Integration«, wie es damals noch hieß, gründete.

Dr. Margarete Hartmann


Dr. Margarete Hartmann (Bild: Jens Eber)

Das Label »Gemeinsam leben – gemeinsam lernen« steht für zahlreiche regionale und überregionale Vereine und Initiativen im ganzen Bundesgebiet, die sich für die Integration von Kindern mit Behinderung bzw. Inklusion einsetzen.

Es gab und gibt bis heute viele Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Inklusion und regelmäßige Treffen, bei denen sich Eltern auf inklusiven Wegen austauschen und vernetzen können. Mehr dazu unter Selbsthilfe.

Am »guten Beispiel« sollte damals gezeigt werden, dass das Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung gelingt. Erste Kinder wurden in Einzelintegration wohnortnah aufgenommen und der erste »integrative Kindergarten« Heidenheims entstand im Mittelrain. Die Finanzierung der Integrationsfachkräfte im Rahmen der Eingliederungshilfe wurde über unseren Verein organisiert und war beispielhaft für Baden-Württemberg.

Im Laufe der Zeit wuchsen der Bedarf und damit die Zahl unserer Mitarbeiterinnen. Mehr dazu unter Dienstleistung.

Im September 2013 feierten wir mit vielen Gästen in Erpfenhausen ein wunderschönes Jubiläumsfest zum 25-jährigen Bestehen.

Kreatives Plakat

Mit dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (kurz UN-Behindertenrechtskonvention), das 2009 von Deutschland ratifiziert wurde, kam der Begriff der »Inklusion« und die Verpflichtung zu weitreichenden gesellschaftlichen Veränderungen, um die »Kultur der Aussonderung« zu beenden.

2014 wurde unser Antrag bei Aktion Mensch für die »Aufklärungs- und Beratungsstelle zur Förderung von Inklusion im Landkreis Heidenheim« genehmigt und im Januar 2015 konnten wir die Beratungsstelle feierlich eröffnen.

Eröffnung der Beratungsstelle


Eröffnungsrede vom baden-württembergischen Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch (Bild: Oliver Vogel)

Wir freuen uns immer über neue Eltern bei unseren Treffen, die sich über inklusive Wege informieren und mit anderen Eltern austauschen wollen, über jedes Interesse zu inklusiven Fragen und natürlich auch über neue Mitglieder für unseren Verein.