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Persönliche Assistenz


Was ist eigentlich Eingliederungshilfe?

Menschen mit einer Behinderung haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre Fähigkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Bildung, Wohnen, Arbeit, Freizeit) durch die Behinderung wesentlich eingeschränkt ist.

Eingliederungshilfemaßnahmen gibt es auch für Kinder in Kindergarten und Schule, wenn hier die Teilnahme in Frage gestellt wird. Antragsteller sind die Eltern.

Die Maßnahmen müssen individuell festgestellt werden und orientieren sich am »behinderungsbedingten Mehrbedarf« des Kindes.

Eine Form der Eingliederungshilfe ist die so genannte »Persönliche Assistenz«. Die Qualifikation einer Assistenz hängt von den Anforderungen ab und reicht von einer einfachen Begleitung (z.B. junge Leute im FSJ oder ein sogenannter »Bufdi«) über eine qualifizierte Fachkraft bis hin zu einer pädagogischen Fachkraft. Dies muss jeweils entsprechend beantragt und begründet werden.

Leider unterscheidet der Gesetzgeber (noch) zwischen Kindern mit (drohender) geistiger, körperlicher oder Sinnesbehinderung und Kindern mit (drohender) seelischer Behinderung, das sind z.B. Kinder mit Autismus oder schweren Verhaltensauffälligkeiten.

Bei Ersteren wird die Eingliederungshilfe vom Sozialamt gewährt (SGB XII), bei seelisch behinderten Kindern (SGB VIII) vom Jugendamt.

Unser Verein beschäftigt Mitarbeiterinnen, die überwiegend Eingliederungshilfe mit pädagogischer Qualifikation leisten.

Wenn ein Antrag auf Eingliederungshilfe bereits genehmigt wurde und Sie Interesse haben an einer Assistenz durch Fachkräfte unseres Vereins, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Wenn Sie allgemeine Fragen haben zum Thema Eingliederungshilfe und Inklusion, wenden Sie sich bitte an unsere Beratungsstelle.

Das Thema »Eingliederungshilfe« ist komplex und Fragen nicht immer einfach zu beantworten.
Zur Frage der Schulbegleitung finden Sie weitere Informationen auch im Elternratgeber der LAG BW auf Seite 17 ff.

Prinzipiell gibt es für alle Leistungen der Eingliederungshilfe die Möglichkeit eines sogenannten Persönlichen Budgets. Dabei liegt die Organisation der Maßnahme beim Betroffenen selbst bzw. bei den Angehörigen oder Betreuern. Ob dies sinnvoll ist, muss im Einzelfall geklärt werden. Weitere Hinweise finden Sie bei Weiterführende Informationen.